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Mittelalter

Gotisches Mittelalter von 1200 bis 1480, Spätgotik, Burgundische Mode

Die gotische Gewandung formte die Gestalt schlank und betonte alle senkrechten Linien. Der Rock war das dominierende Kleidungsstück. Männer und Frauen trugen gleichermaßen lange, lose sitzende Röcke. Meistens bestanden die Gewänder aus zwei Teilen: dem langen, enganliegenden Unterkleid und dem ärmellosen Überkleid, das durch eine Schleppe verlängert wurde. Die großen Armlöcher dieser Überkleider nannte man „Höllenfenster“, was als Warnung vor den Frauenreizen gelten sollte.

 

Gotic Dame

Damengewand
Typisch für die burgundisch-französische Mode sind die Glockenärmel, die sich an dem Übergewand, der Houppelande, befanden. In Deutschland nannte man das Übergewand Tappert. Ein breiter Gürtel hielt dieses Gewand zusammen. Die Houppelande wurde getragen von Männern und Frauen. Als höfische Kleidung wurde sie reichlich mit Pelz verbrämt und in einer Schleppe verlängert. Mein Mittelaltergewand besteht aus einem Unterkleid und einem kurzen Miederteil.

 

Mittelalter Kleid Mittelalterkleid rot-gold

 

 

Mittelalterkleid grün Gothic Dame

 

Zaddel-Hut
Im Mittelalter brachte man an allen möglichen Stellen Zaddeln (eingeschnittene Stofflappen) an oder zog die Säume eichenblattartig aus. Daran orientiert sich der Zaddel-Hut.

 

Zaddelhut

 

Schapel
Das Schapel war ein verzierter Reif oder Kranz aus frischen Blumen. verziert mit Perlen, Edelsteinen oder Bändern. Unter dem Schapel wurde oftmals noch ein Schleier getragen.

 

Schapel goldfarben

 

Herrengewand
Das Kaufmannsgewand kann mit oder ohne Gürtel getragen werden. Auch hier sind die Ärmel sehr weit, wie die der Houppelande. Das Gewand wurde aus leichtem Pannésamt gearbeitet und sieht daher nicht nur edel aus, sondern ist überaus bequem.

 

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